| Haltung |
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Anschaffung, Aufzucht, Pflege und Impfungen Ein Tier, mit dem man bis zu 16 Jahren zusammenleben wird, sollte nie ohne Planung und gründlicher Überlegung angeschafft werden. Daher sollten sie erst einmal prüfen, ob Ihre Familie mit dem Kauf einverstanden ist. Sie sollten weiter klären, ob Ihr Hauswirt die Hundehaltung erlaubt. Sie sollten klären, ob in Notfällen Freunde oder Bekannte bereit sind, Ihren Hund zeitweise zu betreuen. Den Mops in einer Hundepension unterzubringen kommt nicht in Frage, weil sich in der Praxis erwiesen hat, dass Möpse solch einen Aufenthalt schlecht vertragen. Sei die Pflege und Unterbringung auch noch so gut. Die Kosten für Haltung, Fütterung und Impfungen sollten man auch mit einplanen sowie eventuell anfallende Tierartzrechnungen, denn auch der gesündeste Hund kann mal krank werden oder einen Unfall erleiden. Haben Sie Zeit genug? Sind Sie bereit, Ihren Hund bei jeder Witterung auszuführen? Muß der Hund oft und lange alleine sein? Kein Hund und schon gar kein Mops soll täglich länger als vier bis fünf Stunden allein gelassen werden. Aufzucht Trotz seines Eigensinns ist der Mops im Grunde genommen doch leicht zu erziehen. Seine Lernfreudigkeit, sein Bedürfnis und Eifer, seinem Herrn zu gefallen, tragen sehr dazu bei. Er fügt sich leicht, solange er nur bei seinem Herrn sein darf. Man muß darauf gefasst ein, dass ein Mops oft ausprobiert, wie weit er mit seinem Unfug gehen kann. Gefährliche Gegenstände, unverdauliche oder giftige Substanzen bringt man lieber außer Reichweite eines Welpen. Zu berücksichten ist auch die große Neugierde eines Mopswelpen und sein grenzenloses Vertrauen, es könne ihm nichts Böses passieren, wodurch er mitunter in gefährliche Situationen geraten kann. Wenn man einen Welpen oder Junghund im Haus hat, müssen Türen immer gut zugemacht werden. Kommt ein Welpe in ein anderes Zuhause, dann muss ihm gezeigt werden, wo er sein Häuflein oder seinen Bach hinmachen darf. Sie haben die Aufgabe, ihr Hundebaby nach jeder Mahlzeit, nach dem Spiel, beim Aufwachen oder jedes Mal, wenn er durch Schnüffeln oder Drehen angibt, dass er sich lösen muss, dorthin zu bringen, wo er das darf. Macht er das auf Anhieb oder erst, nachdem er sich draußen nach einiger Zeit erinnert, dass er mußte, dann loben Sie den kleinen Kerl. Haben Sie drinnen nicht aufgepaßt und das Unglück ist schon geschehen, dann hilft auch keine Strafe mehr. Wenn Sie ihn auf "frischer Tat" ertappen, dann ist ein lautes "Pfui" mehr als genug. Schlagen oder den kleinen Wurm gar mit der Nase in seinen eigenen Schmutz stecken, ist nicht nur sinnlos, sondern auch dumm und grausam für ihn. Das Resultat wäre, dass der Welpe sich verkriecht und sein Bedürfnis irgendwo heimlich erledigt. Pflege Ohren: Das Innere der Ohren sollte Regelmäßig auf Krankheitsanzeichen kontrolliert werden, Sie müssen sauber aussehen und sauber riechen. Zur allgemeinen Reinigung können Sie spezielle Ohrenreiniger aus dem Zoofachhandel oder vom Tierarzt verwenden. Achten Sie darauf, dass keine Haare in den Gehörgang wachsen. Den inneren Gehörgang wegen der Verletzungsgefahr bitte nicht selbst säubern. Verwenden Sie deshalb für die Ohrenpflege auch keine Wattestäbchen oder Ähnliches. Augen: Besonders über Nacht kann sich in den Augenwinkeln etwas Sekret ansammeln. Entfernen Sie es am besten gleich mit einem weichen, feuchten, sauberen Tuch. Gebiß: Wie beim Menschen haben auch Hunde eine mehr oder weniger starke Veranlagung zur Zahnsteinbildung. Es schadet nicht, wenn Sie Ihrem Hund täglich die Zähne putzen, ob es auch nutzt, ist fraglich. Etwa im vierten Monat beginnt der Zahnwechsel. In dieser Zeit braucht der Vierbeiner genügend zum Kauen und Nagen, wie Büffelhautröllchen oder Ochsenziemer. Beim Mops muß unbedingt auf "doppelte" Zähne, dass sind Milchzähne, die beim Zahnwechsel im Kiefer geblieben sind geachtet werden. Ist ein Zahn "doppelt" vorhanden, sollten Sie den Tierarzt konsultieren, um einer Fehlstellung der bleibenden Zähne vorzubeugen. Nasen- und Gesichtsfalten: Bei Möpsen mit einer gesunden Haut ist die Nasenfalte trocken und sauber. Im Haarwechsel oder bei Möpsen, die generell zu Ekzemen neigen, kann es vorkommen, dass die Nasenfalte feucht wird und sich entzündet. Oft bildet sich dann eine dunkelbraune, pasenähnliche Masse, die recht übel riechen kann, und die Haut ist irritiert und gerötet. Es kann sogar zu Eiterbildung kommen. Man sollte es nicht soweit kommen lassen und die Falten täglich bzw. wöchentlich mit einen mit Wasser getränkten Wattebausch reinigen. Kommt es trotzdem zu einem Ekzem, dann überlassen Sie die Behandlung lieber dem Tierarzt. Pfoten und Krallen: Trotz korrekter Fußform und ausreichender Bewegung auf hartem Boden wachsen die Krallen bei manchen Möpsen so stark, so das sie regelmäßig geschnitten werden müssen. Das lassen sie sich am besten von einem Tierarzt oder in einem Trimm-Shop zeigen. Besonders im Winter die Pfoten regelmäßig kontrollieren. Bei trockenen oder rissigen Ballen diese z.B. mit Melkfett einreiben. Impfungen: Regelmäßige Impfungen schützen den Hund vor gefährlichen Krankheiten, Die erste Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Parovirose, Zwingerhusten und Leptospirose bekommt das Hundekind mit acht Wochen. Eine Wiederholungsimpfung gegen diese Krankheiten, sowie gegen Tollwut wird in der zwölften und sechszehnten Woche fällig. Dieser Impfschutz muss jährlich aufgefrischt werden. Entwurmen: Es gibt verschiedene Wurmarten, die den Hund befallen können. Manche sind auch auf den Menschen übertragbar. Die ersten Entwurmungen führt der Züchter durch. Dann wird der Hund jeweils mit drei, sechs und neun Monaten entwurmt, später etwa zweimal jährlich. Leben Kinder im Haushalt, empfehlen manche Tierärzte auch eine vierteljährliche Wurmkur. Geeignete Präparate erhalten Sie beim Tierarzt. |
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